Wunderschöne und prachtsvolle Hochzeitskommode 1702, Schloss Seeburg Kreuzlingen.
Erwerben Sie einen Eyecatcher mit einer majestätischen Provenienz.
In pastellfarbenem Petrolgrün im Originalzustand bemalt.
wunderschöne Kommode Grand Renaissance, die als Sideboard wie ein "Buffet" genutzt werden kann.
Rechteckiger Korpus mit breiter, mit Kufen versehener Bodenplatte, die unten einen geschwungenen Ausschnitt hat. Die Basis wird von einem spitzen Profil begrenzt. Die Front besteht aus drei vertieften ovalen Paneelen, die Paneele sind mit blumengeschmückten Kartuschen verziert, daneben befinden sich die Silhouetten eines Dorfes mit einem zentralen Glockenturm und Schlössern. Über den Paneelen sind Ornamente aus gemalten Vorhängen dargestellt. Auf der Vorderseite ragt der Deckel mit einem profilierten Griff hervor. Auf der Basis befindet sich ein Banner mit der Notiz des Besitzers und dem Datum des Hochzeitsjahres, das von einem weiteren roten Profil umrandet wird. Auf dem Banner steht in sehr schöner Schrift "Susana Barbara 1702 Bleiderin".
Der Deckel und die Fronten sind teilweise marmoriert und aus einem Gerüst mit zwei vertieften Feldern gefertigt, die mit rocaillenverzierten Kartuschen bemalt sind. Das Innere verfügt über ein Staufach auf der linken Seite und ein abschließbares Seitenfach auf der linken Seite, dessen Deckel den großen Deckel im geöffneten Zustand stützt.
Originales barockes Truhenschloss aus Schmiedeeisen, schlüssellochförmiges Wappen ebenfalls aus Eisen. Originalzustand, Oberfläche mit erhaltener Patina. Leichte, dem Alter entsprechende Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, Dellen.
Die antike Truhe befindet sich in einem hervorragenden und absoluten Museumszustand. Die aristokratische Besitzerin namens Susana Barbara Bleiderin war 1702 Bürgerin von Kreuzlingen im Thurgau (Schweiz).
Abmessungen der Truhe :
Höhe: 82cm
Breite: 178cm
Tiefe: 62cm
Hochzeitstruhen gehören zu den Bräuchen einer romantischen Hochzeit. Damals gab es Truhen, in denen die Mitgift aufbewahrt wurde, die sich nach dem Gelübde oder vor dem Ende der Ehe angesammelt hatte. Die Familie der Braut sammelte Kleidung, Haushaltsgegenstände und andere Dinge - die "Aussteuer". Zusammen mit der Truhe wurde sie bei der Hochzeit, in diesem Fall 1702, an die Braut oder den Bräutigam übergeben. Diese rituelle Form des Geschenkaustauschs und der rechtliche Rahmen einer versprochenen Ehe waren auch Teil eines Ehevertrags. Seit dem späten Mittelalter regelten vor allem aristokratische und wohlhabende Familien die Ehe mit all ihren Aspekten und Konsequenzen in eigenen Verträgen.
Die antike Truhe wird aus meiner privaten Antiquitätensammlung verkauft.
Ich biete gerne Sichtungen an, wenn Sie Ihre persönlichen Kontaktdaten angeben.
Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Übergabe: Nur Abholung
Zustand: Geringe Gebrauchsspuren
Bitte keine unseriösen oder unrealistischen Angebote, ich nehme mir gerne Zeit für ernsthafte Interessenten.