Im Inneren des Notebooks arbeitet mit dem IntelCore i5-8265U ein aktueller Vier-Kern-Prozessor der Whiskey-Lake Generation ? ein Prozessormodell, das speziell für Notebooks und Ultrabooks entwickelt wurde. Dieser läuft im Standardmodus mit 1,6 GHz und dank Turbo-Taktung sogar mit 3,9 GHz. Das Gerät verfügt über keine dedizierte Grafikkarte, sodass hier die integrierte Prozessorgrafikkarte Intel UHD Graphics 620 zum Einsatz kommt. Diese besitzt keinen eigenen Speicher, sondern nutzt bei Bedarf einen Teil des 8 Gbyte großen Arbeitsspeichers, der mit DDR4-2400-RAM-Modulen bestückt ist.
Das Testgerät verfügte neben einer 256 GByte SSD auch über eine 1 TByte HDD. Dank dieser beiden Datenträger können Sie das Betriebssystem und Ihre eigenen Dateien zum schnellen Booten auf die SSD installieren und die weitere Software, die Sie einsetzen möchten, auf der Festplatte ablegen. Insgesamt wird Ihnen aber genügend Speicherplatz geboten.
Darüber hinaus verfügt das ProBook über drei USB 3.0 Anschlüsse, davon einer Typ C. Wer es an einen Beamer, Monitor oder Fernseher anschließen möchte, der kann neben dem Display-Port auch auf einen HDMI-Anschluss zurückgreifen. Der integrierte Kartenleser kommt mit SDHC- und XC-Karten zurecht. Um schnelle Datenübertragungen beim Surfen oder Download zu garantieren, kommen Gigabyte-Lan oder alternativ WLAN 802.11ac zum Einsatz. Wer beispielsweise ein Bluetooth-Headset mit dem Gerät koppeln möchte, kann dies über den aktuellen 5.0 Standard machen.
Ideal für die Arbeit unterwegs
Das 13,3-Zoll große IPS Full-HD-Display löst mit maximal 1.920x1.080 Bildpunkten auf. Leider fällt die maximale Helligkeit mit rund 250 Candela pro Quadratmeter relativ dunkel aus ? hier hätte HP ruhig etwas mehr Power spendieren können, um mögliche störende Lichtreflexionen auf dem Display ausgleichen zu können. Der Schachwertkontrast liegt bei 238:1 und liefert somit einen soliden Wert ab und auch die Blickwinkelstabilität kann durchaus überzeugen. Da ein 13,3-Zoll Ultrabook sowieso nicht das perfekte Gerät für Bildbearbeitung ist, sind die 66,6% bei der Abdeckung des sRGB-Farbraums sowie den 49,4% beim AdobeRGB-Farbraum zu verschmerzen. Da auch schon das Vorgängermodell an diesem Punkt schwächelte, wäre es wünschenswert, wenn HP hier bei der nächsten Generation nachbessern würde. Denn beim Display besteht das größte Optimierungspotential.
Die Akkulaufzeit bei einer simulierten Office-Anwendung inklusive möglicher Pausen liegt bei rund 9 Stunden und 18 Minuten. Spielen Sie hingegen Videos ab, verringert sich diese nur unwesentlich um rund einer Stunde auf 8:17 Stunden. Auch in dieser Kategorie liefert das Notebook keine Spitzenwerte ab, bietet aber solide Laufzeiten.
Alles in allem sorgen die guten Messwerte und der günstige Preis von rund 1.000 Euro dafür, dass sich das HP ProBook 430 G6 die Spitzenposition unserer Notebook-Bestenliste erobert.