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Revox B77MK2 2-Spur Top Zustand Revidiert 6MT Garantie (Bring Inn)
Technisch: Top/revidiert
Optisch: Den optischen Zustand entnehmen Sie bitte den Originalbildern (Vor ca. 3 Jahren wurde das Gerät neu beschichtet)
Versand CHF 25
Das Revox B77 ist ein 14-Zoll-Tonbandgerät der Schweizer Firma Revox. Als Nachfolger der Revox A77 und Revox A700 wurde das neue Revox-Tonbandgerät im Jahr 1977 in den Markt eingeführt. Gemeinsam mit einem Vollverstärker B750, einem FM-Tuner B760 und einem Plattenspieler B790 bildete die B77 ein komplettes HiFi-System. Die B77 wurde 1989 bis 1993 von der C270er-Serie mit Dolby HX Pro, XLR-Anschlüssen und RS-232-Schnittstelle (damit durch Computer steuerbar) ergänzt.[1]
Versionen
Die B77[2] wurde in den Versionen MK I (19771980) sowie MK II (19801998) gefertigt.[3] Oktober 2024 wurde die B77 MK III vorgestellt.[4] Insgesamt gab es mit allen Sonderausführungen 62 verschiedene Modelle und Varianten der B77.
Neben der Standardausführung mit den Geschwindigkeiten 9,5/19 cm/s gab es auch eine B77-HS (High Speed) mit 19/38 cm/s, eine B77-LS (Low Speed) mit 4,75/9,5 cm/s und auch eine B77-SLS (Super Low Speed für Überwachungsaufgaben) mit 2,38/4,75 cm/s Bandlaufgeschwindigkeit.[5]
Ferner gab es noch eine B77-Auto mit automatischem Aufnahmestart sowie drei Varianten mit zusätzlichem Pilotkopf für einfache bis anspruchsvolle Diaprojektor-Steuerungen. Schließlich bot die B77-DOL separate Dolby-B-Prozessoren für Aufnahme und Wiedergabe für höchste Geräuschspannungsabstände.
Technik
Tonköpfe
Revodur-Ganzmetall-Tonköpfe für Aufnahme und Wiedergabe
Die B77 verfügt insgesamt über 3 Tonköpfe; je einen separaten für die Wiedergabe, die Aufnahme und das Löschen. Das Unternehmen Studer Revox hat in der Herstellung von Tonköpfen eine lange Erfahrung und hat diese für die verschiedenen Tonbandmaschinen optimiert. Ganz der Philosophie des Unternehmens folgend wurden alle Tonköpfe im Unternehmen Studer Revox nach einem eigenen Verfahren in der bewährten Qualität hergestellt. Die Präzisionstonköpfe in Ganzmetalltechnik werden für Revox-Geräte, wie für die professionellen Tonbandmaschinen von Studer entwickelt und gefertigt. Die Speziallegierung REVODUR garantiert hochwertige magnetische Eigenschaften und lange Lebensdauer, die Form der Tonkopfspiegel ist für sehr glatte Frequenzgänge bis hin zur tiefsten Frequenz ausgelegt. Der Kernpaketträger wurde aus dem Vollen mit höchster Genauigkeit gefräst, um eine optimale Gleichmäßigkeit der einzelnen Spurlagen zu erreichen. Der Spalt des Wiedergabetonkopfes misst nur 2 µm (0,002 mm). Die Kernpakete wurden aus magnetisch hochwertigem Material mit hoher Permeabilität für geringste Verluste gefertigt. So erreichte Revox kleine Geräuschspannungen und niedrige Verzerrungen. Lange Polschuhe garantierten einen geradlinigen Verlauf des Frequenzgangs bis zu tiefsten Frequenzen.
Tonmotorsteuerung
Direktangetriebener Tonmotor für höchste Drehzahlstabilität
Die Revox B77 ist ein Beispiel für das enge Zusammenwirken von Präzisionsmechanik und -Elektronik.[6] Die hohe Präzision bei der Fertigung und die große Stabilität bei der Konstruktion garantiert auch nach Jahren die ursprüngliche Genauigkeit bei der Bandführung. Bereits im Jahr 1967 hatte Studer Revox das Zeitalter der elektronischen Tonmotorregelung für Amateurgeräte begonnen. Diese Präzision bei der Steuerung war über Jahre das Maß in der Tonbandtechnik. Das Prinzip der elektrodynamischen Regelung eines robusten Asynchronmotors mit separater Präzisionsreferenz hat sich derart gut bewährt, dass es auch in den professionellen Studer-Studiobandmaschinen angewendet wurde. Die Präzisionsreferenz und der Tonmotor bilden mit der kontaktlosen Drehzahlabtastung und Regelelektronik einen Servokreis, der weitestgehend von Netzspannungs-, Netzfrequenz- und Lastschwankungen unabhängig ist.