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    Events der Gay-Zone waren lange Zeit der Gruppe der homosexuellen Männer vorbehalten, denn „gay“, deutsch „homosexuell“, wurde fast synonym mit dem Begriff „schwul“ verwendet. Doch Zeiten ändern sich. Heute rücken auch homosexuelle Frauen, die „Lesben“, immer mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und beanspruchen die „Gay-Events“ in gleichem Masse wie die Männer der Szene.
    Während Schwulen- und Lesben-Partys in Ländern wie Ägypten, Indien, Russland oder Jamaica nach wie vor verboten sind und unter Strafe stehen, ist die Schweiz auch in Hinblick auf die gleichgeschlechtliche Liebe von Frauen und Männern zueinander sehr liberal.

    Die Schweiz ist „gayfriendly“

    In einigen, vor allem grösseren Städten der Alpenrepublik wie Zürich, Lausanne, Genf oder Bern gibt es auch international bekannte Treffpunkte für Schwule und Lesben. Selbst in kleineren Städten des Landes kommt man an einer offensichtlich etablierten und auch sichtbaren Gay-Szene nicht mehr vorbei.
    Die Schweiz ist eben „gayfriendly“. Schwule und Lesben werden in der Alpenrepublik von der Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert und stossen nur selten auf Vorbehalten und Vorurteile.

    Events von den „Gay-Ski-Weeks“ bis zum „Warmen Mai“

    Neben dem Christopher Street Day, der seit 1975 regelmässig z. B. in Zürich oder Basel durchgeführt wird, haben sich inzwischen auch andere Events der Gay-Szene fest etabliert. Die Anzahl der Events und Partys, bei den sich Schwule und Lesben in der Schweiz treffen und kennenlernen, ist grösser, als manch einen denkt. Was einmal als kleinere Erotik-Veranstaltung von einigen wenigen aus der Szene begann, hat sich heute über die Grenzen der Schweiz hinaus als feste Grösse im Veranstaltungskalender der Gay-Szene etabliert.
    So starteten die „Gay-Ski-Weeks“ im Ferienort Arosa im Kanton Graubünden im Jahre 2005 ziemlich bescheiden. Heute gehört dieses Event zu den bekanntesten und vor allem beliebtesten „Schwulen- und Lesben-Skiwochen Europas“ mit mehr als 600 Teilnehmern. Jedes Jahr lassen sich die Veranstalter Neuerungen des Programms der Festwoche einfallen, die von den Teilnehmern begeistert aufgenommen werden.
    Auch das schwul-lesbische Filmfestival „Pink Apple“, das seit 1998 jedes Jahr im Mai in Zürich und Frauenfeld stattfindet, hat klein begonnen. Inzwischen hat sich das Festival zum grössten und bedeutendsten Treffen dieser Art in der Alpenrepublik entwickelt. In weit über 100 Veranstaltungen werden knapp 100 Filme aus 27 verschiedenen Ländern gezeigt. Viele der Filmschaffenden sind bei der Präsentation ihrer Werke selbst anwesend und nehmen auf Podiumsdiskussionen zu den Fragen des Publikums Stellung. Im Jahr 2014 hatte das Festival über 9000 Besucher.
    Der „Warme Mai“, ein Kulturfestival, das seit dem Jahr 2000 im Mai in Zürich stattfindet, will auf verschiedenste Art die „spezielle translesbischwule Lebensart und Lebenskultur von Schulen und Lesben sicht- und erlebbar“ machen, wie es im Programm der Veranstaltung heisst. Im Vordergrund der Veranstalten im Rahmen dieses Kulturfestivals stehen Unterhaltungs- und Treffpunktcharakter. Ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht, sexuelle Vorlieben oder gesellschaftliche Stellung treffen sich Kunstinteressierte zu verschiedensten Anlässen aus den Bereichen Film, Theater, Kabarett, Musik, Sport, Lesungen, Tanz, Literatur u.v.m.
    Zu einem weiteren Höhepunkt im Jahreskalender der Gay-Szene gehört auch das „Zurich Pride Festival“, das jedes Jahr im Juni tausende Besucher anzieht.