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Tiergemälde Kohle auf Papier von Hans Jürgen Kallmann

CHF 480.–

Details

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Beschreibung

Hans Jürgen Kallmann (1908 – 1991) ist ein grosser deutscher Künstler der Vor- und Nachkriegszeit, geboren in Polen und gestorben in Bayern. Dieses Werk stammt aus dem Mitte der 30er Jahre und hat die präzise Handschrift dieses grossen Künstlers aus dieser Zeit. Hier hat er ein schönes expressives Fohlen gezeichnet und hat seine ganze Technik und sein grosses Einfühlungsvermögen darein gesetzt. Dieses Werk ist unterschrieben und echt, jedoch hat er keine Jahreszahl dahinter geschrieben, wie er es so oft tat, aber der Zeitabschnitt ist ganz klar und der zweiten Hälfte der 30er Jahre vor dem 2. Weltkrieg zuzuschreiben. Er hat sich spezialisiert auf farbige Landschaftsbilder und Portraits sowie schwarz-weisse Tierporträts. Er porträtierte in der ganzen Welt, Südamerika, Deutschland, Rom, auch der Papst Johannes XXIII liess sich offiziell von einem Protestanten porträtieren. In Ismaning wurde ein grosses Kallmann-Museum errichtet.

Wie kamen etliche Gemälde und Arbeiten von Hans Jürgen Kallmann nach Basel und in die Schweiz? Er hatte in Basel über Jahre eine Freundin und so fanden diese Werke den Weg zu uns.

Der Rahmen ist aus Metall versilbert und das Kunstwerk ist unter einer Glasscheibe vor dem Zahn der Zeit gesichert. Dieses Werk misst 37 x 68 cm und mit dem Rahmen 59 x 87, Höhe mal Breite.

Sein Werk: Bereits in dessen Frühwerk haben sich die drei wesentlichen Themen seines Schaffens – das Porträt sowie das Tier- und Landschaftsbild – herausgebildet. An den erhaltenen Bildern aus den 1930er und 1940er Jahren faszinieren das vielfach düstere Kolorit sowie die eindringlichen, intensiven atmosphärischen Werte insbesondere der Landschaftsbilder. In erdigen, gedeckten Farben hielt Kallmann mit Kohle und Pastellkreide Regentage, Feldwege in der Dämmerung und stimmungsvolle, oft mystisch anmutende Landschaften fest. Erst wenn die Seelenlage des Malers die Identifikation mit dem Motiv erspürt hat, wird es zum Kunstwerk kommen.
Nach dem Krieg lebte Kallmann von 1949-52 zunächst drei Jahre in Venezuela. Vermittelt durch südamerikanische Freunde erhielt er in Caracas eine Professur an der Akademie. Er bereiste das Land und malte die Landschaft und die Menschen.

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland entstehen vielfach buntfarbige Kompositionen, die bisweilen den Bereich der Ungegenständlichkeit berühren. Dabei folgte Kallmann nicht den künstlerisch vorherrschenden Trends, die eine ungegenständliche Kunst propagierten, sondern Kallmann blieb seiner expressiven gegenständlichen Malweise bis ins hohe Alter treu.

Seit den 1950er Jahren erlangt Hans Jürgen Kallmann vor allem als Maler von Porträts bedeutenden Zeitgenossen grössere Bekanntheit. Die Liste der von ihm Porträtierten liest sich wie ein Who’s Who Deutschlands. Er malte Theodor Heuss, Konrad Adenauer, Hans Knappertsbusch, Ernst Bloch und Bert Brecht, aber auch Papst Johannes XXIII. Mit seinen Porträts schuf Kallmann Bildnisse von grosser Intensität und Ausdruckskraft, die durch tiefes Einfühlungsvermögen und eine feine Psychologisierung gekennzeichnet sind. Daneben aber gibt es eine Unzahl an Porträts, die keinem Auftrag entsprungen sind und an denen man Kallmanns Interesse für Menschen jenseits der gesellschaftlichen Mitte und offizieller Formen der Repräsentation erkennen kann.

Kallmanns bevorzugte Maltechniken waren Ölmalerei und eine ungewöhnliche Mischtechnik aus Pastell und Temperamalerei, deren Rezept er stets geheim hielt. Als Zeichner bevorzugte Kallmann Pastellkreide, Kohle und ab den 1960er Jahren einen besonderen, lichtechten Filzstift. Beeinflusst von den deutschen Impressionisten Max Slevogt und Max Liebermann, sowie den Malern des Expressionismus, verband Kallmann eine expressive Geste mit figürlicher Darstellung. Die Lebendigkeit und Expressivität seiner Bilder steigerte Kallmann in der Ölmalerei durch seinen kraftvollen Pinselstrich und den pastosen, oft reliefartigen Farbauftrag.

Kallmann zeichnete vor Ort und hielt den frischen, ersten Eindruck seiner Beobachtungen in zahlreichen Skizzen fest. Je nach Sujet arbeitete er in der freien Natur, im Haus des zu Portraitierenden oder etwa im Zoo. Die Umsetzung in ein Ölgemälde erfolgte dann meist zuhause im Atelier.

Für die Lieferung können wir eine Lösung finden.


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Anbieter

Martin Buser
Registriert seit dem 19.06.2016


Inserat

Letzte Änderung
05.08.2020
Inseratnummer
21110147
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