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Narziss und Goldmund

CHF 20.–

Details

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Beschreibung

392 S. alte Schrift, guter Zustand, Gewicht in Gramm: 500 Grösse 8°, gebundene Ausgabe, Lwd. blau, Buchrücken verblasst. Sprache: Deutsch
Bibliografische Details
Titel: Narziss und Goldmund
Verlag: Büchergilde Gutenberg, Zürich
Zustand: gebraucht, gut
Einband: hardcover, hellblauer Original-Leinenband
Erscheinungsjahr ca 1930
Aus einem Nichtraucherhaushalt.
Verkaufspreis zuzüglich CHF 9.-- (B-Post) oder CHF 11.-- (A-Post) Versand- und Verpackungskosten innerhalb der Schweiz, bei Abholung spesenfrei.

"Vor dem von Doppelsäulchen getragenen Rundbogen des Klostereinganges von Mariabronn, dicht am Wege, stand ein Kastanienbaum, ein vereinzelter Sohn des Südens, von einem Rompilger vor Zeiten mitgebracht, eine Edelkastanie mit starkem Stamm; zärtlich hing ihre runde Krone über den Weg, atmete breitbrüstig im Winde, ließ im Frühling, wenn alles ringsum schon grün war und selbst die Klostemußbäume schon ihr rötliches Junglaub trugen, noch lange auf ihre Blätter warten, trieb dann um die Zeit der kürzesten Nächte aus den Blattbüscheln die matten, weißgrünen Strahlen ihrer fremdartigen Blüten empor, die so mahnend und beklemmend herbkraftig rochen, und ließ im Oktober, wenn Obst und Wein schon geerntet war, aus der gilbenden Krone im Herbstwind die stacheligen Früchte fallen, die nicht in jedem Jahre reif wurden, um welche die Klosterbuben sich balgten und die der aus dem Welschland stammende Subprior Gregor in seiner Stube im Kaminfeuer briet." aus dem Buch."Die Geschichte spielt in der Klosterschule Mariabronn im Mittelalter und handelt von der Freundschaft des Novizen Narziß und dem Schüler Goldmund. Narziß ist Lehrgehilfe in der Schule, als der gut aussehende und kluge Jüngling Goldmund von seinem Vater als Schüler ins Kloster gebracht wird. Goldmund schließt eine enge Freundschaft mit Narziß, dessen Scharfsinn er bewundert. Goldmund, ohne Mutter und Geschwister aufgewachsen, möchte als Novize aufgenommen werden. Narziß erkennt in ihm seinen Gegenpol und seine Ergänzung. In Gesprächen deckt Narziß die mütterliche Seite Goldmunds auf, die dieser verdrängt hat. Goldmund stellt fest, dass etwas in ihm aufgebrochen ist und erkennt das Bild seiner Mutter, einer Tänzerin und Männerverführerin, die vor langer Zeit ihre Familie verlassen hat und ins Ungewisse hinausgezogen ist. Nach seinem ersten Liebeserlebnis mit einer Fremden, der jungen Lise, beschließt Goldmund, wie einst seine Mutter in die Welt hinauszuziehen. Narziß hat diesen Augenblick erwartet, unterbricht seine asketischen Übungen und verabschiedet sich von seinem Freund."


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Anbieter

storchen
Registriert seit dem 01.05.2015


Inserat

Letzte Änderung
12.01.2021
Inseratnummer
29627690
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