Insertionsregeln

Gültig ab 17. August 2017

Inhaltsverzeichnis

  1. Einführung
  2. Allgemeine Bestimmungen
    1. Respektvoller Umgang
    2. Anwendbares Recht
    3. Verantwortung für Anzeigen auf anibis.ch
    4. Datenlieferung
    5. Erlaubte Sprachen (Portalsprachen)
    6. Falsche Kategorie
    7. Anzeigen mit falschen oder irreführenden Angaben
    8. Verbot der Mehrfach-Insertion
    9. Manipulation der Suchergebnisse
    10. Manipulation der Anzeigereihenfolge
    11. Unerlaubter Einsatz von Software und Scripts
    12. Sanktionen
  3. Verbotene Anzeigen
    1. Archäologische Kulturgüter
    2. Autobahnvignetten
    3. Beschäftigung
    4. Daten und Datenträger
    5. Decodier- und Entschlüsselungsgeräte (Software und Hardware)
    6. Diplome und behördliche Dokumente
    7. Drogen und andere bewusstseinsverändernde Stoffe
    8. Erotische Dienstleistungen & Produkte
    9. Finanzdienstleistungen
    10. Gastwirtschaftspatent
    11. Gefährliche Produkte
    12. Diäten
    13. Gestohlene oder inexistente Produkte
    14. Gesundheit und Beauty
    15. Gewinn- oder Spendenversprechen
    16. Heilmittel
    17. Immobilien und Wohnungen
    18. Kriegs- und Armeematerial
    19. Lebensmittel
    20. Lose und Lotteriescheine
    21. Marken
    22. Menschliche Körperteile und Organe
    23. Motorfahrzeuge - Material & Zubehör
    24. Nachrichten/Informationen
    25. Totalitarismus, Rassismus, religiöser und politischer Extremismus
    26. Pflanzen
    27. Personendaten und -bilder
    28. Schmuck
    29. Tabak und Tabakerzeugnisse
    30. Telekommunikation, Telefone und Abhörgeräte
    31. Tickets, Eintritts- und Rabattkarten sowie Gutscheine
    32. Tiere
    33. Hunde
    34. Uhren
    35. Waffen und Munition
    36. Werbung
    37. Wertpapiere und Geld
    38. Nutzungslizenzen und Benutzerkonten

1 Einführung

Das Dokument „Insertionsregeln“ enthält eine nicht abschliessende Liste von Anzeigen für Produkte und Dienstleistungen, deren Veröffentlichung auf anibis.ch aus gesetzlichen, ethischen, moralischen oder ge­schäftspolitischen Gründen verboten ist. Als verbotene Insertionen gelten insbesondere auch Anzeigen, die den Besucher von anibis.ch durch falsche oder fehlende Angaben täuschen oder irreführen. Die Verbotsliste wird von anibis.ch regelmässig aktualisiert.

Wenn Sie Zweifel an der Zulässigkeit Ihres Inserates haben, dann wenden Sie sich bitte an unseren Sup­port: support@anibis.ch

2 Allgemeine Bestimmungen

2.1 Respektvoller Umgang

anibis.ch versteht sich als eine besucherfreundliche Plattform. Der Umgang mit Mitarbeitern, Kun­den und Benutzern von anibis.ch soll dementsprechend mit gegenseitigem Respekt erfolgen, d.h. verletzendes oder beleidigendes Verhalten ist nicht gestattet.

2.2 Anwendbares Recht

Auf die Plattform anibis.ch und deren Inhalt ist das Recht der Schweiz anwendbar. Anzeigen auf anibis.ch haben insbesondere die Bestimmungen folgender Gesetze zu beachten:

  • Datenschutzgesetz (DSG)
  • Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)
  • Markenschutzgesetz (MSchG)
  • Strafgesetzbuch (StGB)
  • Tierschutzgesetz (TSchG)
  • Urheberrechtsgesetz (URG)
  • Persönlichkeitsrecht (namentlich Art. 28 ZGB)

2.3 Verantwortung für Anzeigen auf anibis.ch

Der Kunde trägt für den Inhalt seiner Anzeige (wie Texte, Bilder, etc.) und die in diesem Zusammenhang von ihm geführte Korrespondenz (wie Antworten auf Inserate, Fragen an den Support, etc.) die ausschliessliche Verantwortung. Namentlich ist der Kunde dafür verantwortlich, dass seine Anzeigen aktuell sind und den Tatsachen entsprechen.

2.4 Datenlieferung

Der Kunde verpflichtet sich,  sämtliche an anibis.ch oder Dritte übermittelten Daten in der von anibis.ch vorgegebenen Form und Qualität zu liefern, namentlich

  • Die Anzeige…
    • muss der Rubrik entsprechen, in die sie eingestellt wird,
    • darf nicht mehrmals eingestellt werden, auch nicht in unterschiedlichen Rubriken,
    • darf zur grafischen Hervorhebung keine Grossbuchstabenfolge enthalten und
    • darf keine Werbung für andere Websites enthalten, welche dieselben Dienste wie anibis.ch anbieten.
  • Die Überschrift…
    • muss dem Inhalt der Anzeige entsprechen und
    • darf zur grafischen Hervorhebung der Anzeige keine Grossbuchstabenfolge enthalten.
    • darf keine Internet-Adresse (www.-Adresse) enthalten.
    • darf nicht doppelt sein. Jedes Inserat muss einen anderen Titel haben.
  • Das Bild…
    • muss dem Gegenstand der Anzeige entsprechen.
  • Die Kontaktangaben und Web-Adressen…
    • müssen in den dafür vorgesehenen Feldern erfasst werden.
    • dürfen nicht im Titel, im Beschreibungstext oder in den Bildern erscheinen.

Des Weiteren sichert der Kunde zu, dass er an sämtlichen von ihm direkt oder indirekt über Dritte anibis.ch oder Dritten zur Verfügung gestellten Daten wie beispielsweise Texte, Bilder, Pläne, etc. berechtigt ist und im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen mit anibis.ch verwenden darf.

2.5 Erlaubte Sprachen (Portalsprachen)

Die Anzeigen sind nur in folgenden Sprachen erlaubt:

  • Deutsch
  • Französisch
  • Italienisch
  • Englisch

2.6 Falsche Kategorie

Falls ein Inserat in der falschen Kategorie aufgeschaltet ist, behält sich anibis.ch das Recht vor, das Inserat in die richtige Kategorie zu verschieben oder zu löschen.

Beispiel:

  • Ein Inserat für den Verkauf eines Motorrades befindet sich in der Kategorie «Weine».
  • Eine Escort Dame inseriert in der Kategorie «Dates» mit dem Titel «seriöse Beziehung».

2.7 Anzeigen mit falschen oder irreführenden Angaben

Ein Inserat mit einem Inhalt, der geeignet ist, den Benutzer zu täuschen oder irrezuführen, wird gelöscht. Texte und Bilder müssen den tatsächlichen Eigenschaften des inserierten Objektes entsprechen. Es ist zudem nicht erlaubt, Inserate zu publi­zieren, welche direkt Inserate anderer Kunden angreifen.

Beispiel:

  • Verkauf eines Peugeot Coupé mit dem Bild eines Porsche
  • Inserat mit dem Inhalt: „Die von xy auf anibis.ch zum Verkauf angebotenen Gegenstände sind alle minderwertig und ihren Preis nicht wert.“

2.8 Verbot der Mehrfach-Insertion

Für ein bestimmtes Gesuch oder Angebot darf nur 1 (ein) Inserat aufgeschaltet werden. Mehrere Inserate für dasselbe Gesuch oder Angebot sind unzulässig. Dies gilt auch dann, wenn

  • die Inserate in einer anderen Kategorie oder mit einer anderen Ortsangabe aufgeschaltet werden;
  • sich die Bilder oder Texte der Inserate zwar unterscheiden, der Gegenstand oder Inhalt der Inserate aber derselbe ist.

2.9 Manipulation der Suchergebnisse

Es ist verboten, Texte so einzusetzen, dass die Suche manipuliert wird. Die Texte dürfen nicht nur eine Abfolge von Wörtern sein, sondern müssen korrekt in einer der Portalsprachen verfasst werden.

2.10 Manipulation der Anzeigereihenfolge

Die kostenpflichtige Option „Top Position“ stellt Inserate bei Zahlungen durch den Anbieter erneut an die Spitze der Übersichtseiten und Suchresultaten. Manipulationen, die denselben Effekt erzielen, sind unzulässig.

2.11 Unerlaubter Einsatz von Software und Scripts

Der Einsatz oder die Entwicklung von Software oder Scripts zur Benutzung von anibis.ch ist unzulässig. Ausgenommen von dieser Bestimmung sind Bedienungshilfen zur Verbesserung der Accessibility.

2.12 Sanktionen

anibis.ch behält sich vor, sämtliche Inserate ohne Rücksprache mit dem Kunden zu löschen oder abzuändern, wenn die Anzeigen gegen die vorliegenden Insertionsregeln verstossen und im Fall von Gesetzesverstössen, die zuständigen Behörden zu informieren.

anibis.ch ist zudem berechtigt, Inserate jederzeit ohne Begründung auch dann zu löschen, wenn diese nicht explizit gegen die vorliegenden Insertionsregeln verstossen.

3 Verbotene Anzeigen

Die nachstehende Verbotsliste ist alphabetisch geordnet. Sie hat lediglich beispielhaften Charakter, dient dem besseren Verständnis und ist insofern nicht abschliessend. Der Kunde ist für die Einhaltung der oben in Ziffer 1 und 2 genannten Bestimmungen selber verantwortlich. Soweit Anzeigen, die gemäss den Ziffern 1 und 2 verboten sind, nicht ausdrücklich in der Verbotsliste enthalten sind, bedeutet dies nicht, dass solche Anzeigen publiziert werden dürfen.

3.1 Archäologische Kulturgüter

Der Handel mit archäologischen Kulturgütern ist ohne behördliche Bewilligung des zuständigen Staates (sog. Legalitätsnach­weis) nicht erlaubt. Der amtliche Nachweis muss im Inserat abgebildet und gut lesbar sein. Quittungen, Rechnung oder Zollpapiere gelten nicht als Nachweis.

3.2 Autobahnvignetten

Das Anbieten von abgelaufenen oder bereits gebrauchten Autobahnvignetten ist nicht erlaubt.

3.3 Beschäftigung   

Anzeigen für Beschäftigungsangebote, die auf dem Prinzip des Netzwerkmarketings basieren (Multi-Level-Marketing), sind verboten.

3.4 Daten und Datenträger

Das Anbieten von Daten (wie Filme, Software, Bücher, Musik etc.) ist verboten, soweit die angebotenen Daten nicht auf dem Originaldatenträger enthalten sind. Anzeigen für den Verkauf von leeren Datenträger (wie CD, DVD, MP3, Harddisc, Handys etc.) sind nur erlaubt, wenn die geschuldete Leerträgervergütung geleistet wurde (vgl. www.suisa.ch).

Beispiele von erlaubten Anzeigen:

  • Leere (unbeschriebene) CD
  • Leere Harddisc
  • Original DVD

Beispiele von verbotenen Anzeigen:

  • Photokopien von Büchern
  • Filmkopien auf DVD
  • DviX

3.5 Decodier- und Entschlüsselungsgeräte (Software und Hardware)

Anzeigen für Decodier- sowie Entschlüsselungs-Hardware und -Software, welche den Zweck verfol­gen, die Rechte an urheberrechtlich geschützten Werken zu verletzen, sind nicht erlaubt.

Beispiele:

  • Dreambox
  • Soft- und Hardware zum Hacken
  • AceKards
  • M3 Karten
  • Software zum Entsperren des SIM-Locks

3.6 Diplome und behördliche Dokumente

Das Anbieten von staatlich anerkannten Diplomen, behördlichen Dokumenten oder von Tätigkeiten, die dem Staat vorbehalten sind, ist nicht erlaubt.

Beispiele:

  • Gefälschte offizielle Diplome (Ingenieur HTL, Bachelor, Master…)
  • Verkauf von schweizerischen Identitätskarten und Pässen
  • Registerauszüge

3.7 Drogen und andere bewusstseinsverändernde Stoffe

Drogen sowie andere bewusstseinsverändernde Stoffe sowie die für die Herstellung solcher Stoffe geeigneten Gegenstände dürfen nicht angeboten werden.

3.8 Erotische Dienstleistungen & Produkte

Inserate mit erotischem Inhalt sind ausserhalb der Kategorie «Erotik» nicht erlaubt und müssen innerhalb der folgenden Erotik-Kategorien publiziert werden:

  • Cabarets & Kontaktbars,
  • Escort-Dienste,
  • Exhibitionismus & Voyeurismus,
  • Fetisch,
  • Fotos & Models,
  • Sinnliche Massagen (inkl. Tantra-Massagen),
  • Massagesalon,
  • Private Erotik-Kontakte,
  • Shop,
  • SM,
  • SMS Dating,
  • Studios & Clubs,
  • Swinger,
  • Telefonsex,
  • TS & TV,
  • Websites,
  • Zubehör.

Inhalt
Inserate mit erotischem Inhalt dürfen nur in der Kategorie «Erotik» veröffentlicht werden.
Nicht zugelassen sind Gesuche oder Angebote mit erkennbarer Absicht zur

  • Involvierung von Minderjährigen
  • Involvierung von Schwangeren
  • Ausübung nicht einvernehmlicher oder strafbarer Handlungen
  • Anstiftung zur Prostitution
  • Inserate mit brutalen Texten oder Bildern
  • Diskriminierung bezüglich Herkunft, Religion oder Weltanschauung
  • Ausübung sexueller Handlungen mit Tieren

Gesuche und Angebote, die gegen geltendes Schweizer Recht verstossen, werden zur Anzeige gebracht.

Bilder
Wir prüfen bei Inseraten dieser Kategorie, ob die Bilder unsere Insertionsregeln einhalten.
Nicht zugelassen sind die Abbildung oder die symbolische Darstellung von

  • Gesetzlich verbotenen Inhalten nach Art. 197 StGB
  • Inhalten ohne direkten Zusammenhang zum betreffenden Inserat
  • Genitalien, Körperöffnungen des Intimbereichs oder Schambehaarung –diese sind durch die Körperhaltung, ein Kleidungsstück oder ein Farbfeld komplett zu verdecken
  • Sexuellen Handlungen inklusive dem Gebrauch von Sexspielzeugen
  • Anzeichen einer Schwangerschaft
  • Körperflüssigkeiten
  • Angewandter Gewalt
  • Diskriminierenden oder ehrverletzenden Inhalten bezüglich Herkunft, Religion oder Weltanschauung
  • Kontaktangaben (Telefonnummer, Email-Adresse) oder Web-Adressen
  • Preisangaben, Banknoten, Münzen oder Währungssymbolen
 


Beachten Sie, dass Sie für jedes Bild über die uneingeschränkten Veröffentlichungsrechte verfügen müssen.

3.9 Finanzdienstleistungen

Das Anbieten von Finanzdienstleistungen, welche die einschlägigen Gesetzesbestimmungen verletzen, ist unzulässig. Der Benutzer von anibis.ch ist selbst für die Prüfung von Finanzdienstleistungsangeboten verantwortlich.

3.10 Gastwirtschaftspatent

Anzeigen für Gastwirtschaftspatente sind verboten, wenn die Voraussetzungen der einschlägigen Ge­setzesbestimmungen nicht eingehalten werden. Soweit eine Person ihr Gastwirtschaftspatent zur Verfügung stellt, muss explizit angegeben werden, dass diese Person im Betrieb arbeiten wird. Wird der Betrieb samt Patent übergeben, ist davon auszugehen, dass der Bewilligungstyp nicht ändern wird.

Beispiele:

  • Ich übergebe mein Café-Restaurant mit dem dazugehörigen Gastwirtschaftspatent.
  • Ich stelle mein Patent zu Verfügung, sofern ich in Ihrem Betrieb mindestens zu 50% arbeiten darf.

3.11 Gefährliche Produkte

Anzeigen für gefährliche Produkte sind verboten. Gefährliche Produkte sind Produkte, welche die Ge­sundheit von Mensch oder Tier oder die Umwelt schädigen könnten.

Beispiele:

  • Radioaktive Stoffe (Plutonium)
  • Feuerwerkskörper
  • Dynamite und andere Explosivstoffe
  • Pfefferspray und andere Sprays zur Selbstverteidigung
  • Knallkörper

3.12 Diäten

Anzeigen für Diäten und Methoden zur Gewichtskontrolle sind verboten.

3.13 Gestohlene oder inexistente Produkte

Es dürfen keine durch eine rechtswidrige Handlung (bspw. Straftat) erlangte Sachen angeboten wer­den.

Beispiele:

  • Gestohlene Weste
  • Modem von Swisscom
  • Verkauf von geleasten Fahrzeugen

Verboten ist auch das Anbieten von nicht bestehenden Sachen.

3.14 Gesundheit und Beauty

Möglich ist die einfache oder wiederholte Abbildung von

  • Therapeuten/Therapeutinnen – auch als Porträts
    • in branchenüblicher Arbeitskleidung
    • in neutraler Haltung oder bei der Ausübung der therapeutischen Tätigkeit
    • vor neutralem Grund oder in seiner Arbeitsumgebung mit den für die therapeutische Tätigkeit erforderlichen Utensilien
  • Natursujets (Landschaften, Pflanzen, Mineralien)

Nicht zugelassen sind die Abbildung oder die symbolische Darstellung von

  • Nacktheit, wie
    • ganz oder teilweise nackte Beine von Therapeuten/Therapeutinnen
    • ein komplett nacktes Gesäss der behandelten Person
    • ein unüblich tiefes Dekolleté (siehe Bilder)
  • Personen in Kleidung die eine erotische Interpretation erlaubt
  • Personen ohne Gesicht (verdeckt; abgeschnittener Kopf)
  • Porträts, die als sogenanntes Selfie erstellt wurden
  • Mimik oder Gestik, die eine erotische Interpretation erlauben
  • Kindern
  • Tieren
  • Arbeitsumgebungen oder Utensilien, die eine erotische Interpretation erlauben
  • Kontaktangaben oder Web-Adressen

3.15 Gewinn- oder Spendenversprechen

Inserate mit Gewinn- oder Spendenversprechen sind nicht erlaubt. Verboten sind auch Anzeigen für kostenlose Reisen.

3.16 Heilmittel

Verboten sind Inserate für Arzneimittel und Medizinprodukte, auch wenn sie von swissmedic anerkannt sind.

Beispiele:

  • Viagra
  • Aspirin

3.17 Immobilien und Wohnungen

Verkaufs- und Mietanzeigen für Immobilien und Wohnungen, sind nur erlaubt, sofern der Kunde über die angebotenen Objekte auch tatsächlich und rechtlich verfügt.

3.18 Kriegs- und Armeematerial

Kriegs- und Armeematerial darf nur angeboten werden, wenn es von den zuständigen Behörden für den Handel freigegeben wurde. Auf folgenden Seiten finden Sie dazu weitere Informationen:

 http://www.armyliqshop.ch/
 http://www.armytechshop.ch/

Das Anbieten von Gegenständen, die Wehrdienstpflichtige nach dem Austritt aus der Armee behalten dürfen, sind grundsätzlich erlaubt, solange diese Gegenstände die Aufschrift „Suisse“ nicht enthalten.

3.19 Lebensmittel

Das Anbieten von Lebensmitteln ist nicht gestattet, wenn damit gegen die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen namentlich des schweizerischen Lebensmittel-Gesetzes verstossen wird.

3.20 Lose und Lotteriescheine

Inserate für Lotterien und andere Glückspiele oder Wettbewerbe sind nicht erlaubt.

3.21 Marken

Anzeigen dürfen nur Marken enthalten, an denen der Kunde berechtigt ist. Erlaubt ist der Hinweis auf Fremdmarken, wenn dieser notwendig ist, das Objekt zu bezeichnen oder eine Irreführung des Benut­zers auszuschliessen. Man spricht von einem Audi, wenn es sich tatsächlich um einen Audi handelt oder weist darauf hin, dass der angebotene Gegenstand «nicht kompatibel mit iPhone 4» ist.

Beispielen verbotener Anzeigen:

  • Kopien, Imitationen, Plagiate
    • Kopien der Uhrenmarke «Rolex»
    • Unechter Schmuck von «Cartier»
  • Widerrechtliche Aneignung von Marken
    • Möbel im Stil «Corbusier»
  • Inspiration (der Artikel vermittelt den Eindruck es handle sich um das Original)
    • Handtasche inspiriert von «Hermès»

3.22 Menschliche Körperteile und Organe

Das Anbieten von menschlichen Körpern, Körperteilen, Organen sowie Knochen wie etwa Skelette, präparierte Organe, Blut, Urin, Sperma, Eizellen, Muttermilch etc. ist verboten.

3.23 Motorfahrzeuge - Material & Zubehör

Das Anbieten von Material und Zubehör für Motorfahrzeuge ist nicht erlaubt, soweit diese Gegen­stände der geltenden Gesetzgebung widersprechen. Motorfahrzeuge, welche solche unzulässige Anpassungen oder Kombinatio­nen davon enthalten, müssen im Inserat ausgewiesen werden.

3.24 Nachrichten/Informationen

Inserate mit Nachrichten, meinungsbildenden oder politischen Inhalten sind verboten.

3.25 Totalitarismus, Rassismus, religiöser und politischer Extremismus

Totalitäre, rassistische und extremistische Gesuche, Angebote und Botschaften zu Propagandazwecken sind nicht zugelassen.

Beispiele:

  • Propagandamaterial wie Plakate, Fahnen, Abzeichen und Medien mit totalitären, rassistischen oder extremistischen Symbolen oder Inhalten
  • Produkte wie Kleidung, Gebrauchsgegenstände und Medien mit Symbolen oder Inhalten aus dem Umfeld der rechtsextremen oder linksextremen Szene
  • Inserate mit YouTube-Video von totalitären Reden

Die Ausnahme bilden historische Objekte von musealem Wert.

Wir behalten uns vor, Inserate, die gegen diese Bestimmungen verstossen, ohne Begründung zu löschen sowie die entsprechenden Benutzerkonten zu sperren.

3.26 Pflanzen

Der Handel mit Pflanzen ist nur erlaubt, sofern dieser der geltenden schweizerischen Pflanzenschutzverordnung entspricht. Sollte eine Spezies auf der Liste von  CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) aufgelistet sein, ist der Verkauf verboten. Soweit der Handel zwischen privaten und gewerblichen Partnern erfolgt, behält sich anibis.ch vor, vom Gewerbetreibenden einen Berechtigungsnachweis zu verlangen. Falls sich der Gewerbetreibende weigert, den Nachweis zu erbringen oder der Nachweis ungültig ist, ist anibis.ch berechtigt, die Inserate und das Konto zu blockieren.

3.27 Personendaten und -bilder

Der Handel mit Daten von Personen (natürliche oder juristische Personen) ist nicht gestattet. Als Personendaten gelten Angaben, mit denen ein Bezug auf bestimmte oder bestimmbare Personen hergestellt wird.

Beispiele:

  • Adresslisten von Personen
  • Bankdaten
  • Liste von potentiellen Kunden
  • E-Mail-Listen

Untersagt ist das Einstellen von Kleinanzeigen, die Personen-Bilder ohne Erlaubnis der abgebildeten Person enthalten.

3.28 Schmuck

Anzeigen für unechten Schmck dürfen den Zusatz «Gold», «Silber» oder «Pla­tin» nicht enthalten. An deren Stelle können die Begriffe «Plaqué-Gold» oder «Stahl» verwendet werden. Die Bezeichnungen der Edelmetalle oder Edelsteine dürfen nicht dazu führen, dass der Be­nutzer über den wirklichen Wert des Objektes getäuscht wird. Die Verwendung von Abkürzungen, welche vom durchschnittlichen Benutzer nicht verstanden werden, ist verboten.    

Beispiele:

  • Ein Ring ist in Plaqué-Gold mit einem roten Stein. Das Angebot darf nicht heissen: Goldring mit Rubin
  • 75 SI1 – SI2, F, Navette, Zargen gefasst, AU gelb

3.29 Tabak und Tabakerzeugnisse

Der Verkauf von Tabak und Zubehör (zum Beispiel Zigarettenpapier, Zigarettenroller…) ist verboten, wenn diese Verkaufsgegenstände der schweizerischen Gesetzgebung widersprechen.

3.30 Telekommunikation, Telefone und Abhörgeräte

Das Anbieten von Störsendern oder Radarwarner ist verboten.

Erlaubt sind Anzeigen mit Telefon Imitationen, wenn dieser Umstand explizit im Inserat erwähnt wird, d.h. die Wörter «Telefon Imitation» oder «nachgemachtes Telefon» im Text vorkommen. Der Begriff «fake» ist ungenügend.

Inserate für Geräte, die zur widerrechtlichen Aufnahme von Ton oder Bildern dienen (wie Spion Kameras, Kameras in gewöhnlichen Gegenständen, d.h. Feuerzeugen, Kugelschreiber, Brillen, Teddy­bären etc.), sind nicht erlaubt.

3.31 Tickets, Eintritts- und Rabattkarten sowie Gutscheine

Es ist nicht erlaubt Tickets, Karten oder Gutscheine anzubieten, auf denen der Berechtigte namentlich genannt und deren Weitergabe rechtsgültig vereinbart und/oder durch den Veranstalter untersagt worden ist. (Beispiele: m-cumulus, Eintrittsbillets für Roland Garros, etc.). Die Publikation von Anzeigen für übertragbare Tickets und/oder Gutscheine ist auf anibis.ch erlaubt, sofern der Verkaufspreis exkl. Versandkosten nicht höher liegt als der offizielle Verkaufspreis der angebotenen Tickets oder Gutscheine. Verfügt der Kunde im Zeitpunkt der Anzeige noch nicht über solche übertragbaren Tickets, muss im Inserat stehen, dass der Kunde noch nicht im Besitz der Tickets ist.

3.32 Tiere

Das Anbieten von Tieren ist nur im Rahmen der einschlägigen Gesetzgebung erlaubt (TSchG:  http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20022103. Sollte eine Spezies auf der Liste von  CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) aufgelistet sein, ist der Verkauf dieser Tierart verboten. Soweit der Handel zwischen privaten und gewerblichen Partnern erfolgt, behält sich anibis.ch vor, vom Gewerbetreibenden einen Berechtigungsnachweis zu verlangen. Falls sich der Gewerbetreibende weigert, den Nachweis zu erbringen oder der Nachweis ungültig ist, ist anibis.ch berechtigt, die Inserate und das Konto zu blockieren.

Beispiele für verbotene Anzeigen:

  • Tierbabys, die noch nicht abgestillt sind
  • Hunde mit kupierten Ohren oder Ruten
  • Entkrallte Katzen
  • Tiere in nicht konformen Tierboxen ( http://www.tierschutz.com/)

Unzulässig sind auch Inserate für Gegenstände, welche Tieren Schmerzen bereiten..

Beispiele:

  • Elektroschockgeräte
  • Dornen-Halsband
  • Anti-Bell-Halsband mit Ultraschall oder Zitronengras
  • Zäune mit Stacheldraht für Pferde
  • unsichtbare Zäune für Hunde

Die Webseite des BVET (Bundesamt für Veterinärwesen) gibt Tipps und Informationen über das Halten von Haustieren ( https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/heim-und-wildtierhaltung.html).

Hunde
Beim Verkauf von Hunden gelten folgende Bestimmungen.

Anbieter mit Wohnsitz in der Schweiz, in Liechtenstein, Deutschland oder Italien:
Hunde dürfen erst verkauft werden, wenn sie das Alter von 56 Tagen erreicht haben und mit einem Identifikations-Chip versehen sind. Im Beschreibungstext des Inserats ist die Chip-Nummer des angebotenen Tiers anzugeben (bei noch ungeborenen Tieren die Chip-Nummer des Muttertiers). So lange ein Tier noch nicht mit dem Identifikations-Chip versehen ist, ist die Grösse des Wurfs anzugeben.

Anbieter mit Wohnsitz in Frankreich:
Im Beschreibungstext des Inserats ist folgendes anzugeben.

Bis zum 1. Januar 2016:

  • die SIREN-Nummer des gewerblichen Anbieters oder die Angabe «Privatperson»,
  • die Identifikationsnummer des einzelnen Jungtiers oder des trächtigen Weibchens,
  • die Grösse des Wurfs und das Wurfdatum,
  • die Angabe «reinrassig» für Tiere mit Eintrag im Französischen Hundestammbuch (LOF),
  • die Angabe «ohne Rassenzugehörigkeit» für Tiere ohne Eintrag im Französischen Hundestammbuch (LOF).

Ab dem 1. Januar 2016 zusätzlich:

  • Die SIREN-Nummer oder die Wurfnummer, wenn die Zucht nicht gewerblich betrieben und wenn nicht mehr als ein Wurf pro Jahr in das Französische Hundestammbuch (LOF) eingetragen wird.

Anbieter mit Wohnsitz in Österreich:
Privatpersonen ist der Verkauf von Heimtieren nicht gestattet. Gewerbliche Anbieter (Züchter, Tierheime, …) wenden sich bitte mit den amtlichen Bewilligungen an support@anibis.ch.

Im Zweifelsfall kann anibis vom Anbieter eine Kopie des Heimtierausweises einfordern. Wird dieser Nachweis nicht oder in ungültiger Weise erbracht, ist anibis befugt, Inserate und Konto dieses Anbieters zu sperren.

3.33 Uhren

Anzeigen für unechte Uhren dürfen den Zusatz «Gold»,«Silber» oder «Platin» nicht enthalten. An deren Stelle können die Begriffe «Plaqué-Gold» oder «Stahl» verwendet werden. Die Bezeichnungen der Edelmetalle oder Edelsteine dürfen nicht dazu führen, dass der Benutzer über den wirklichen Wert des Objektes getäuscht wird. Die Verwendung von Abkürzungen, welche vom durchschnittlichen Benutzer nicht verstanden werden, ist verboten. Das Anpreisen von Kopien von Uhren unter der Originalmarke ist nicht erlaubt.

Beispiele:

  • Plaqué-Uhr in Gelbgold, statt gelbe Plaqué-Uhr.
  • 75 SI1 – SI2, F, Navette, Zargen gefasst, AU gelb

3.34 Waffen und Munition

Anzeigen für Geräte und Waffen (sowie deren Bestandteile), welche dazu bestimmt sind, Personen zu verletzen sowie die Munition für solche Geräte sind verboten. Unter Waffen sind alle Schuss-, Hieb- und Stichwaffen sowie Waffenimitationen zu verstehen. anibis.ch behält sich jederzeit vor, über die Bestimmungen des Waffengesetzes hinaus Waffenangebote zu löschen.

Beispiele für verbotene Anzeigen:

  • Luftgewehre, Gewehre, Pistolen, Revolver etc.
  • Schreckschusswaffen, Gas- und Signalwaffen, Soft-Air-Guns usw.
  • Waffenbestandteile: Magazine, Läufe, Schalldämpfer, Verschlüsse, Klingen, Munition, usw.
  • Springmesser, Stellmesser, Schmetterlingsmesser usw.
  • Schlagringe, Schlagruten, Wurfsterne und Schleudern usw.
  • Taser, Elektroschockgeräte
  • Laser mit einer Stärke von über 5 mW
  • Gegenstände, die nicht sofort eindeutig als Waffen zu erkennen sind (Feuerzeuge usw.)

Ausnahmen von erlaubten Anzeigen:

  • Küchen-, Haushalts-, Fischer-, Jagd- und Taschenmesser
  • Antiquitäten

3.35 Werbung

Das Schalten von Werbung für eine Konkurrenz-Website von anibis.ch sowie von Werbung, welche gegen die einschlägigen Gesetzesbestimmungen verstösst, ist verboten.  

3.36 Wertpapiere und Geld

Der Handel mit Währungen, welche noch im Umlauf sind sowie mit Wertpapieren, welche noch an der Börse kotiert sind, ist verboten.

Beispiele:

  • UBS Aktien
  • Banknoten

3.37 Nutzungslizenzen und Benutzerkonten

Nutzungslizenzen und Benutzerkonten von Diensten oder Software dürfen nicht angeboten werden, wenn die Bestimmungen der Lizenzgeber die Weitergabe untersagen.

Beispiel:

  • Pokémon Go